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BRK Helfer vor Ort Übergabe
11. Dezember 2025

1.500 € Spende für BRK Helfer vor Ort

Weihnachten steht für uns ganz im Zeichen des Gebens und des Miteinanders. In diesem Sinne möchte INES IT auch in diesem Jahr diejenigen unterstützen, die sich das ganze Jahr über ehrenamtlich mit Herz und Hingabe für andere einsetzen. In diesem Jahr freuen sich Christa und Florian Wiesenbauer den “BRK Helfer vor Ort” aus Töging, Reischach und Kirchweidach einen Scheck in Höhe von 1.500 € zu überreichen. Mit diesem Beitrag möchten wir ihre großartige Arbeit wertschätzen und zeigen: Wirkungsvolles Engagement beginnt direkt vor unserer Haustür, in unserer Nachbarschaft, unserer Region und unserem Miteinander.

Wenn jede Minute zählt, sind sie zur Stelle. Ob bei einem schweren Unfall, einem Herzinfarkt oder einem Notruf mitten in der Nacht. Die “BRK Helfer” vor Ort überbrücken das therapiefreie Intervall bis der Rettungsdienst eintrifft, leisten qualifizierte Erste Hilfe und schaffen Sicherheit in den ersten, oft entscheidenden Minuten. Und das ehrenamtlich an über 90 % aller Tage im Jahr, rund um die Uhr. Was diese Menschen leisten, erfordert nicht nur medizinisches Wissen, sondern auch viel Empathie, mentale Stärke und den unerschütterlichen Willen zu helfen. Deshalb freuen wir uns, mit unserer Spende zur Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs und medizinischer Ausrüstung beizutragen.

v.l.n.r. Sven Christoph (HvO Töging) , Helmut Stiegler (HvO Kirchweidach), Florian Wiesenbauer (INES IT), Wolfgang Niesner (HvO Reischach), Monika Diensthuber (HvO Reischach), Daniel Hank (HvO Töging), Christa Wiesenbauer (INES IT)

Ausbildung heißt bei uns: mitmachen statt zuschauen. Unsere Ausbilderin Nici gibt im Interview einen ehrlichen Einblick in ihren Alltag: wie junge Talente bei uns von Anfang an Verantwortung übernehmen, was wirklich zählt bei der Auswahl neuer Azubis – und warum kleine Fehler manchmal genauso wichtig sind wie große Fortschritte.

Nici, was ist dir bei der Auswahl eines Azubis besonders wichtig? Gibt es Eigenschaften, die du bei Bewerbern besonders schätzt?

Mir ist besonders wichtig, dass es zwischenmenschlich funktioniert und ein Azubi gut ins Team passt. Technische Vorerfahrung ist super, aber kein Muss. Entscheidend ist für mich, dass echtes Interesse an Technik und IT da ist – und dass wir das Gefühl haben, diese Leidenschaft gemeinsam ausbauen zu können.

Was macht einen “erfolgreichen” Azubi aus deiner Sicht aus?

Ein erfolgreicher Azubi bringt Neugierde, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen mit. Fachliches Wissen kann man sich aneignen, aber die richtige Einstellung ist entscheidend. Offenheit für Neues, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, sich in ein Team einzufügen, sind ebenfalls wichtig. Wer sich aktiv einbringt, Fragen stellt und Feedback annimmt, hat die besten Chancen, erfolgreich zu sein. 

Wie werden die Azubis während der Ausbildung bei INES IT unterstützt? 

Sie sind von Anfang an mitten im Geschehen und lernen vor allem am Tagesgeschäft. Als IT-Dienstleister decken wir ein besonders breites Themenspektrum ab – das macht unsere Ausbildung nicht nur praxisnah, sondern auch sehr vielseitig. Zusätzlich führen wir regelmäßig Workshops mit unseren Azubis durch, sowohl zu technischen Themen als auch zu wichtigen Soft Skills, wie z.B. Selbstorganisation, kaufmännischen Grundlagen und mehr.

Wie wird den Azubis die Möglichkeit gegeben, Verantwortung zu übernehmen und zu “wachsen”? 

Unsere Azubis werden von Anfang an in laufende Projekte eingebunden und dürfen auch einzelne Aufgaben komplett eigenständig übernehmen. So lernen sie schnell, welche Aspekte in Projekten entscheidend sind, wie die Koordination abläuft und wie sie direkt mit unseren erfahrenen Fachkräften und Kunden zusammenarbeiten. Sie sind von Anfang an ein Teil des Ganzen. 

Was bedeutet es für dich als Ausbilderin, die Entwicklung von jungen Talenten zu begleiten?  

Unsere Azubis sind unsere Spezialisten von morgen. Je besser unsere Ausbildung ist, desto besser sind sie auf ihre zukünftige Rolle vorbereitet. Es ist für mich immer wieder spannend zu sehen, wie junge Menschen ihren Einstieg ins Berufsleben finden und dabei nicht nur fachlich, sondern auch persönlich wachsen – und schließlich zu einem wichtigen Teil unseres Teams werden.

Wie arbeiten die Ausbilderinnen mit den Abteilungen zusammen, um sicherzustellen, dass die Auszubildenden vielfältige Erfahrungen sammeln?

Wir führen regelmäßig Workshops durch, in denen die Kernaufgaben der einzelnen Abteilungen vorgestellt werden und interaktive Aufgaben mit den Azubis ausgearbeitet werden. Eine enge Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen ist essenziell, um eine abwechslungsreiche und praxisnahe Ausbildung zu bieten. Gemeinsam mit den Abteilungen planen wir den Ausbildungsablauf, legen Lernziele fest und stellen sicher, dass die Azubis in verschiedene Bereiche hineinschnuppern können. 

Welche Herausforderungen begegnen euch als Ausbilderinnen im Alltag? 

Die größte Herausforderung ist es, jeden Azubi individuell zu fördern und zu unterstützen. Jeder lernt auf seine eigene Weise – einige benötigen mehr Anleitung, andere brauchen mehr Freiraum. Dazu kommt der Spagat zwischen dem Tagesgeschäft und der Zeit, die wir uns gerne für die Ausbildung nehmen möchten. Eine weitere Herausforderung ist es, Azubis zu motivieren und ihnen auch schwierige Rückmeldungen auf eine wertschätzende Art zu geben.

Welche Rolle spielt Feedback in der Ausbildung? 

Feedback ist essenziell, um sich weiterzuentwickeln. Wir geben regelmäßig Rückmeldungen – sowohl positives Lob als auch konstruktive Kritik. Dabei ist uns wichtig, dass Feedback immer respektvoll und konkret formuliert wird, damit es für die Azubis gut nachvollziehbar ist.

Welche drei Emojis beschreiben euren Alltag als Ausbilderinnen am besten?

⚠️ – Weil uns manchmal schon beim Blick auf die Azubis klar ist: Hier kommt gleich ein Fehlerbericht. 
⌛ – Weil man bei manchen Themen einfach Geduld haben muss, bis das „Laden“ abgeschlossen ist. 
🎉 – Weil es sich am Ende immer lohnt, wenn die Azubis ihren Abschluss in der Tasche haben! 

Was wäre euer Rat an euer eigenes „Azubi-Ich“ von damals? 

Hab keine Angst, Fragen zu stellen! Niemand erwartet, dass du alles sofort kannst. Zeig Initiative, sei offen für Feedback und mach dir weniger Stress, perfekt sein zu müssen. 

Vielen Dank an Nici für das aufschlussreiche Interview und die spannenden Einblicke in die Ausbildung bei uns!

Als Familienunternehmen legen wir seit jeher großen Wert auf langjährige und vertrauensvolle Beziehungen zu unserem Team. In der zunehmend dynamischen Arbeitswelt, die von spürbarem Fachkräftemangel geprägt ist, wird es immer wichtiger, diese wertvollen Beziehungen nicht nur zu pflegen, sondern auch aktiv weiterzuentwickeln, denn nur so können die verborgenen Potenziale, die in der Belegschaft stecken, voll entfaltet und langfristig gesichert werden.

Dieser unsichtbare, aber dennoch essenzielle Erfolgsfaktor Vertrauen lässt sich im Unternehmenskontext jedoch nur schwer mit herkömmlichen Methoden für Qualitätsmerkmale messen. Genau an diesem Punkt setzte Prof.Dr. Bolzern-Konrad mit ihrem 2016 entwickelten integrativen Return-on-Trust-Modell an. Vor einigen Jahren hat sie uns mit ihrem wissenschaftlich fundierten Ansatz zu Vertrauen und Kompetenzentfaltung neue Perspektiven eröffnet. Ihr innovatives RoT-Modell zeigt auf, wie Vertrauen als Katalysator oder Wirkverstärker zur Entfaltung noch unentdeckter Mitarbeiterpotenziale genutzt werden kann und ermittelt praxisorientiert Stellgrößen für Veränderungen.

Im Rahmen umfangreicher Management-Interviews und detaillierter Mitarbeitendenbefragungen erarbeiteten wir gemeinsam mit Britta Bolzern-Konrad, welche Aspekte für ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Führungsebene und Belegschaft in unserem Betrieb von Bedeutung sind. Dabei wurden sowohl Übereinstimmungen als auch potenzielle Spannungsfelder identifiziert. Diese wichtigen Erkenntnisse dienen uns als konkrete Ansatzpunkte für zukünftige menschenorientierte Entwicklungsprozesse. Um die Ergebnisse noch anschaulicher zu gestalten, wurden der Status quo sowie eine ideale Zukunftsvision als kleines Kunstwerk festgehalten (siehe unten). Diese visuelle Darstellung spiegelt nicht nur die bestehenden Strukturen wider, sondern illustriert auch unseren angestrebten Weg zu einer weiterhin menschenzentrierten Unternehmensentwicklung. Ein wertschätzender und wohlwollender Blick auf das wertvollste Kapital – die Menschen, die unser Unternehmen prägen – liegt uns seit jeher besonders am Herzen.

Vertrauen bedeutet für uns auch, den Mut zu haben, die eigene Komfortzone zu verlassen und Neues zu wagen – ohne Angst vor einem möglichen Scheitern oder Tadel. Auf Unterstützung und eine helfende Hand ist dabei immer Verlass. Diese motivierende Haltung ist fest in unseren Unternehmenswerten verankert und bildet ein wertvolles Fundament unserer Unternehmenskultur. Mitarbeitende erhalten optimale Rahmenbedingungen, um ihre verborgenen Stärken zu entfalten und innovative Ideen entwickeln zu können. Nachhaltiger Erfolg beginnt für uns immer dort, wo Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und der Mut zur Veränderung harmonisch Hand in Hand gehen. Mithilfe des Return-on-Trust Modells konnten wir unsere „Vertrauensbasis“ nachvollziehbar messen und in die Unternehmensstrategie implementieren. Im letzten Jahr haben wir diesen Prozess mit Britta Bolzern-Konrad wiederholt und gemeinsam überprüft, ob wir die Ziele, die wir uns gesteckt haben, auch erreicht haben. Wir bleiben weiterhin am Ball…

Auf Youtube finden Sie einen Mitschnitt unseres gemeinsamen Vortrags zum Thema „Erfolgreiche digitale Transformation und Vertrauen – wie geht das?“.  

© Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad

Weihnachten steht für uns ganz im Zeichen des Gebens und des Miteinanders. In diesem Sinne möchten wir besonders jene unterstützen, die sich gerade in schwierigen Lebenslagen befinden oder weniger glückliche Umstände erleben. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, jedes Jahr nachhaltig Gutes zu tun und soziale Einrichtungen und Projekte in der Region mit einer Spende zu unterstützen. In diesem Jahr freuen sich Christa und Willi Wiesenbauer Frau Duda von Schutzräume Duda einen Scheck in Höhe von 1500 € zu überreichen.

Schutzräume Duda ist eine private sozialpädagogische Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, die den jungen Menschen in den Mittelpunkt stellt. Sie bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 1 bis 17 Jahren einen sicheren Zufluchtsort, wenn ihr Wohl akut gefährdet ist. In den drei Inobhutnahmen Litzelau (Unterwössen), Forsthaus (Reit im Winkl) und Hofanger (Übersee) finden sie durch ein engagiertes Fachkräfte-Team Geborgenheit, Schutz und Stabilität. Die Einrichtung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern in dieser prägenden Lebensphase Orientierung zu geben und gemeinsam nachhaltige Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Mit unserer Spende ermöglichen wir die Anschaffung eines Basteltisches mit Stühlen.

v.l.n.r. Christa Wiesenbauer, Frau Duda (Schutzräume Duda), Willi Wiesenbauer

Anlässlich des 35-jährigen Firmenjubliäums von INES IT in diesem Jahr, haben wir uns mit dem Gründerehepaar Willi und Christa Wiesenbauer zum Interview getroffen, um die Firmenentwicklung Revue passieren zu lassen und einige persönliche Einblicke zu erhalten. Dabei beleuchteten wir nicht nur die erfolgreiche Unternehmensgeschichte, sondern auch persönliche Erlebnisse und Herausforderungen der letzten Jahrzehnte.

Ein 35-jähriges Firmenjubiläum feiert man nicht alle Tage. Können Sie sich noch erinnern, wie alles begann? Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?

Willi Wiesenbauer: Es fühlt sich gar nicht an, als ob es schon 35 Jahre her ist, als ich mit dem Gründer der INES GmbH in Neuötting bekannt gemacht wurde. Damals war es sein Ziel, einen Firmenverbund zu gründen, indem verschiedene Dienstleistungen angeboten werden. Ich wurde von ihm ermutigt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und so gründete ich im Dezember 1989 die Firma INES-Computerservice. Damals hatten wir nicht viel mehr als eine Werkstatt im Keller unserer Mietwohnung und eine Vision von dem, was wir erreichen möchten.

Christa Wiesenbauer: Von Anfang an habe ich mich um das Rechnungswesen und die Buchhaltung gekümmert, während Willi für das operative Geschäft und die technischen Aspekte verantwortlich war. Ich erinnere mich noch daran, wie wir mit unseren drei Söhnen um uns herum Schreibmaschinen für Industrieunternehmen reparierten. Es war eine Zeit der knappen Ressourcen, aber auch des gemeinsamen Strebens nach Erfolg und dem Aufbau von etwas Großem.

Was bedeutet das 35-jährige Firmenjubiläum für Sie persönlich? Welche Emotionen kommen bei diesem Meilenstein auf?

Christa Wiesenbauer: Diese 35 Jahre sind eine Reise voller Herausforderungen, aber auch voller stolzer Momente. Für mich persönlich bedeutet dieses Jubiläum die Erfüllung einer lebenslangen Vision. Es erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit zu sehen, wie unser ältester Sohn Florian, der einst als Azubi hier begann, das Unternehmen jetzt als Vorstandsmitglied leitet. Seine Errungenschaften, wie der Aufbau des Geschäftsfelds Informationssicherheit und die Weiterentwicklung des Unternehmens, machen uns unglaublich stolz.

Welche Etappen oder Schritte waren für Sie entscheidend, damit das Unternehmen heute an diesem Punkt steht?

Willi Wiesenbauer: Unsere Reise mit INES IT ist geprägt von entscheidenden Etappen, die uns hierhergeführt haben. Unser Anfang in den frühen 1990er Jahren war geprägt von Pioniergeist und dem Mut, neue Wege zu gehen. Der Übergang von der Wartung von Schreibmaschinen zu PCs im Jahr 1993 war ein Schlüsselmoment, der uns Türen zu neuen Möglichkeiten öffnete. Damals erhielten wir auch unseren ersten Großauftrag, der nicht nur unsere Fähigkeiten unter Beweis stellte, sondern auch unsere Vision für die Zukunft bekräftigte.

Christa Wiesenbauer: Der Umzug in unser heutiges Firmengebäude im Jahr 1998 war auch ein großer Meilenstein unserer Geschichte. Es war nicht nur ein logistischer Schritt, sondern auch ein Symbol für unsere kontinuierliche Weiterentwicklung. In den letzten Jahren haben die Einführung der Geschäftsfelder Informationssicherheit durch unseren Sohn Florian und Digitalisierung durch Vorstandsmitglied Markus unsere Geschäftstätigkeit weiter vorangetrieben. Diese Meilensteine haben nicht nur unser Leistungsportfolio erweitert, sondern auch die Verbindung zu unseren Kunden gestärkt.

Willi Wiesenbauer: In der Anfangszeit war ein großer Erfolg für uns, dass wir für unseren ersten Großkunden die umfangreiche Testphase mit IBM-Computern übernommen haben. Über einen Zeitraum von drei Monaten wurden intensive Teststellungen durchgeführt, und letztendlich konnten wir uns erfolgreich durchsetzen und erhielten 1993 den Großauftrag. Anfangs arbeiteten wir mit Peacock, waren einer der größten Peacock-Händler in Deutschland und setzen probeweise PCs auf, bevor wir 1993 den ersten Großauftrag erhielten.

In den vergangenen 35 Jahren dürften auch zahlreiche Herausforderungen aufgetreten sein. Welche waren die Größten und wie konnten Sie sie bewältigen?

Willi Wiesenbauer: In den letzten Jahrzehnten haben wir gelernt, dass kontinuierliche Weiterentwicklung entscheidend ist, um erfolgreich zu bleiben. In den 90ern lag unser Fokus stark auf dem Verkauf von Hardware-Produkten. Vom ausführenden Experten entwickelten wir uns immer mehr zum Berater – von 80 % Hardware und 20 % Dienstleistungen kehrten wir diese Verteilung um. Denn die Margen im Hardware-Verkauf brachen dramatisch zusammen, bedingt durch mehr Hersteller und eine wachsende Konkurrenz. Früher benötigte man Meisterqualifikationen, wie ich als Büromaschinenmechanikermeister, um in der Branche Fuß zu fassen. Doch die Zeiten änderten sich, und diejenigen, die sich nicht weiterentwickelten, konnten in der Branche nicht bestehen.

Christa Wiesenbauer: Eine weitere Herausforderung war die Entwicklung um die Jahrtausendwende, als die Bedrohung durch Computer-Viren deutlich zunahm. Wir mussten unsere Sicherheitsvorkehrungen verstärken und unseren Kunden dabei helfen, sich vor digitalen Bedrohungen zu schützen.

Was zeichnet INES IT besonders aus, sowohl im Bezug auf die Geschäftstätigkeit als auch als Arbeitgeber?

Christa Wiesenbauer: Was uns bei INES IT auszeichnet, geht weit über Geschäftstätigkeit hinaus. Wir sind ein Familienunternehmen im wahrsten Sinne des Wortes, in dem persönliche Bindungen und ein familiäres Umfeld von zentraler Bedeutung sind. Unsere Geschichte ist von gemeinsamen Herausforderungen, Erfolgen und dem Aufbau von langjährigen Beziehungen geprägt.

Willi Wiesenbauer: Unsere Identität als Familienunternehmen spiegelt sich nicht nur in unserer Kultur wider, sondern auch in unserer Arbeitsweise. Wir setzen auf Nähe und persönliche Beziehungen, sei es zu unseren Mitarbeitenden oder unseren Kunden. Diese Verbundenheit ermöglicht es uns, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten und ein Höchstmaß an Servicequalität zu gewährleisten.

Gibt es bestimmte Momente, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind?

Christa Wiesenbauer: Oh, es gibt so viele unvergessliche Momente! Die langen Nächte, in denen wir hart arbeiteten und gleichzeitig das Familienleben bewältigten. Die Weihnachtsfeiern, die manchmal mehr wie Familientreffen waren. Und natürlich der Stolz in den Augen unserer Mitarbeitenden, wenn wir gemeinsam Erfolge feierten. Jeder dieser Momente hat dazu beigetragen, das Band zwischen uns und unserem Team zu stärken.

Wie sehen Sie die Zukunft des Unternehmens? Und was sind Ihre Pläne für die kommenden Jahre?

Willi Wiesenbauer: Wir sind zuversichtlich, dass INES IT auch weiterhin ein innovatives Familienunternehmen in der Branche sein wird. Wie wir vorhin auch schon erwähnt haben, sind wir wirklich stolz und sehr glücklich darüber, dass unsere Firma weiterhin in Familienhänden bleibt und unser Sohn als Vorstand mit seiner Expertise maßgeblich dazu beiträgt, die Firma voranzubringen. Ebenso freuen wir uns über die Entwicklung von Markus Spindler, der bereits während seines Studiums bei uns mitgearbeitet hat und seit 2020 als Vorstandsmitglied einen wichtigen Beitrag leistet.

Christa Wiesenbauer: Im Laufe der letzten Jahre haben wir uns immer mehr aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen und planen, in den kommenden Jahren schrittweise in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Das gibt uns dann die Freiheit, noch mehr Zeit mit unseren Enkelkindern zu verbringen und das Leben mit der ein oder anderen Reise zu genießen. Aber wir werden immer Teil von INES sein, auch wenn wir uns in den Ruhestand begeben.

Herzlichen Dank für dieses Interview und dafür, dass sie uns einen kleinen Einblick in die Firmengeschichte von INES IT gewährt haben.

INES IT TÜV Zertifizierung 1998

Stolz präsentieren Willi und Christine Wiesenbauer ihr TÜV-Zertifikat im Jahr 1998

35 Jahre INES IT 2024

Darja Pauli startete am 01. Februar 2023 als Projektmanagerin bei INES IT. Nach ihrem Abschluss an der FAU Erlangen-Nürnberg war sie einige Jahre bei einem Projektdienstleister in München tätig. Im nachfolgenden Interview teilt Darja mit uns ihre Erfahrungen aus dem letzten Jahr. Außerdem erzählt sie uns, welche Chancen und Herausforderungen sie persönlich im Projektmanagement sieht.

Hallo Darja! Wie würdest Du in ein paar Sätzen Dein erstes Jahr als Projektmanagerin bei INES IT beschreiben?

„Das erste Jahr gefiel mir unglaublich gut. Alles begann damit, dass ich am ersten Tag sehr herzlich empfangen wurde und eine Willkommens-Goodie-Bag erhielt. Da die IT-Branche für mich anfangs Neuland war, gab es natürlich viel Neues zu lernen, insbesondere in Bezug auf Fachtermini. Aber dank der tatkräftigen Unterstützung meiner Kolleg:innen konnte ich mich sehr schnell in die Materie einarbeiten. Bei jeder meiner offenen Fragen, insbesondere zu technischen Themen, standen sie mir hilfreich zur Seite. In diesem einen Jahr konnte ich gemeinsam mit dem Team interne Projekte und Kundenprojekte erfolgreich abschließen.“

Welche Persönlichkeitsmerkmale oder Interessen sollte man Deiner Meinung nach mitbringen, um im Projektmanagement erfolgreich zu sein?

„Es ist auf jeden Fall wichtig, dass man Spaß und Freude am Planen, Strukturieren und Organisieren hat. Da im Projektmanagement zahlreiche Fäden zusammenlaufen, ist eine gute Organisationsfähigkeit das oberste Gebot. Aufgrund der fortlaufenden Interaktion mit dem Projektteam und den Kund:innen halte ich auch eine gute Kommunikationsfähigkeit für unerlässlich.“

Was fasziniert Dich an dem Beruf?

„Jedes Projekt ist sehr individuell und bringt dadurch ganz eigene Herausforderungen bei der Planung mit sich. Mein Arbeitsalltag ist daher immer sehr abwechslungsreich und es kommt nie zu einer eintönigen Routine.“

Mit welcher Projektmanagement-Software arbeitest Du bei INES IT? War sie neu für Dich?

„Ich arbeite mit der Projektmanagement-Software OpenProject, die mir vor meinem Beginn bei INES IT noch nicht bekannt war. Aber das war kein Problem, denn die Software ist äußerst benutzerfreundlich und intuitiv. Die Einarbeitung verlief daher schnell und reibungslos.”

Welche Art des Projektmanagements bevorzugst Du – klassisch oder agil?

„Ich finde, dass beide Methoden ihre Vor- und Nachteile haben. Die Entscheidung, welche Methode besser geeignet ist, hängt immer von den spezifischen Anforderungen ab, um die Projektziele erfolgreich zu erreichen. Bisher habe ich mehr Erfahrungen im agilen Umfeld gesammelt. Ich freue mich aber, mein Wissen auch im klassischen Umfeld zu vertiefen und zu erweitern.“

Welchen Herausforderungen stellst Du Dich regelmäßig bei der Projektkoordination?

„Eine zentrale Herausforderung ist jedes Mal das Zeitmanagement. Das Einhalten von Zeitplänen zur Projektzielerreichung kann oft schwierig sein, insbesondere dann, wenn viele Aufgaben abzuarbeiten und Abhängigkeiten zu beachten sind. Ich muss bei Abweichungen vom geplanten zeitlichen Ablauf schnellstmöglich reagieren und in Abstimmung mit dem Projektteam Alternativen ausarbeiten können.

Im Projektverlauf kommt es außerdem oftmals zu kurzfristigen und unvorhergesehenen Ereignissen oder Änderungen. Auch darauf muss ich schnell reagieren können und den Projektplan dementsprechend anpassen, um den Projekterfolg auch weiterhin gewährleisten zu können.“

Worin siehst Du die Chancen einer gut strukturierten Projektverwaltung?

„Das Ziel eines jeden Projekts ist ein erfolgreicher Projektabschluss und die Erreichung der festgesetzten Projektziele. Durch die geplante und strukturierte Vorgehensweise im Projekt, bei der alle Rollen und Zuständigkeiten genau geklärt sind, wird der Erfolg sichergestellt. Jeder ist darüber informiert, was zu tun ist, kann in Eigenverantwortung seine Tasks abarbeiten und trägt somit maßgeblich zum Gesamterfolg des Projekts bei. Das ist eine unglaublich motivierende und wertschätzende Arbeitsweise.“

Kannst du uns von einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Team erzählen und wie Deine Projektkoordination dazu beigetragen hat?

„Ende letzten Jahres konnten wir u.a. ein Teilprojekt im Bereich CRM bei einem unserer Kunden erfolgreich abschließen. Dazu beigetragen hat das fachliche Know-How und die Kompetenz der Teamkollegen sowie das von mir agil geplante Vorgehen nach Scrum. Durch die im Vorhinein geplanten Aufgaben und den abgestimmten Zeitplan mit dem Team konnte der vom Kunden festgelegte Go-Live Termin eingehalten werden. Die klare Rollenverteilung und die klare Kommunikation der Zuständigkeiten trugen dazu bei, dass das Projekt zügig voranschreiten konnte.“

Was macht Dir am meisten Spaß als Projektmanagerin bei INES IT und auf was freust Du Dich in Zukunft besonders?

„An meiner Arbeit schätze ich besonders, dass ich jederzeit eigene Ideen oder Verbesserungsvorschläge einbringen und umsetzen kann. Die Themenvielfalt der Projekte, ist auch etwas, dass ich nicht mehr missen möchte. Sei es bei internen Projekten mit den unterschiedlichen Abteilungen oder bei Kundenprojekten. Der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist einfach super. In Zukunft möchte ich das Projektmanagement gerne noch weiter ausbauen und optimieren. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben, denn ich weiß, dass ich mich dabei immer auf meine Kolleg:innen verlassen kann.“

Danke Darja für dieses Interview und dafür, dass Du uns einen kleinen Einblick in Deinen Job als Projektmanagerin gewährst hast. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und Freude bei all deinen Projekten!

Weihnachten verkörpert den Geist des Gebens und des Zusammenhalts. Auch wir möchten gerne Menschen in Not helfen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden oder weniger glückliche Umstände erleben. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit ist es uns daher eine Herzensangelegenheit, nachhaltig Gutes zu tun und soziale Einrichtungen oder Projekte mit einer Spende zu unterstützen. In diesem Jahr freuen sich Christa und Willi Wiesenbauer, einen Scheck in Höhe von 1500 Euro an die Hospizinsel in Waldkraiburg zu überreichen.

Im Jahr 2018 wurde die Hospizinsel im Landkreis Mühldorf ins Leben gerufen, als ein gemeinsames Projekt des Anna Hospizverein im Landkreis Mühldorf e.V. und des Adalbert-Stifter Seniorenheims Waldkraiburg. Die ambulante Palliativwohngemeinschaft ist darauf ausgerichtet, Palliativpatient:innen in ihrer letzten Lebensphase eine bedarfsgerechte und wohnortsnahe Versorgung zu ermöglichen. Das Ziel besteht darin, die Selbstbestimmung der Palliativpatient:innen zu fördern und die Lebensqualität zu erhalten.

Mit unserer Spende ermöglichen wir die Anschaffung eines Cosy Chairs, der den Hospizinsel-Gästen an ihrem Lebensende noch mehr Lebensqualität bieten soll. Als Familienunternehmen unterstützen wir dieses wertvolle Projekt in der Region mit großer Freude!

v.l.n.r. Hubert Forster (Heimleitung ASW), Yvonne Zur (Pflegerische Leitung Hospizinsel), Willi & Christine Wiesenbauer (Geschäftsleitung INES IT), Doris Bossok (Palliativ Care)

Für uns als Familienunternehmen ist es eine Herzensangelegenheit, den örtlichen Kindergarten in Unterneukirchen bei dem Kauf einer neuen Outdoor-Matschküche mit einer Spende von 1000 Euro zu unterstützen. Personalleiterin Christa Wiesenbauer und Vorstandsmitglied Markus Spindler besuchten den Kindergarten persönlich und übergaben den engagierten Mitarbeiterinnen die Spende. Den restlichen Betrag steuerte der Elternbeirat des Kindergartens bei. Die neue Matschküche mit passendem Kochgeschirr ermöglicht den Kindern das Backen von eigenem Sandkuchen, mit Wasser zu spielen und ihre Umgebung weiter zu erkunden. Sie wird von den Kindern gerne genutzt und ist eine wunderbare Erweiterung für den Garten.

„Wir hoffen, dass die neue Matschküche den Kindern viel Freude bereiten wird und sie dazu ermutigt, ihre kreative und spielerische Seite noch mehr zu entfalten“ sagt Markus Spindler. Als mittelständisches Unternehmen möchten wir einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft leisten und uns auch in Zukunft für gemeinnützige Einrichtungen engagieren.

V.l.n.r. Christa Wiesenbauer, Markus Spindler

„Unbezahlbar ist die Hand, die hilft, wenn man sie braucht!“

Weihnachten ist die Zeit des Gebens und des Zusammenhaltens. Auch wir von INES IT möchten etwas geben und Menschen helfen, denen es nicht so gut geht wie uns. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit ist es uns daher eine Herzensangelegenheit, nachhaltig Gutes zu tun und soziale Einrichtungen oder Projekte mit einer Spende zu unterstützen. In diesem Jahr übergibt die Geschäftsführung der INES IT einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an die Stiftung WeltKinderLachen® aus Altötting.

WeltKinderLachen® wurde im Jahr 2006 von Alois Reitberger gegründet. Bei zahlreichen Begegnungen und Kontakten bekam er die Not vieler Kinder zu spüren und startete so die Arbeit der Stiftung. WeltKinderLachen® unterstützt bedürftige Kinder in der Region Altötting und Mühldorf, die auf fremde Hilfe angewiesen sind. Die familiären Hintergründe reichen von mangelnder Unterstützung und Familienarmut bis hin zu Schicksalsschlägen. Die Projekte der Stiftung haben das Ziel, Kinder und Jugendliche zu fördern und in die Gemeinschaft zu integrieren – in der Freizeit und auch in der Schule. Kein Kind soll aufgrund seiner finanziellen Lage, Herkunft oder Religion ausgegrenzt werden. WeltKinderLachen® setzt sich insbesondere für folgende drei Themen ein:

»Wir möchten den Kindern einen Lichtblick schenken und Kinderherzen zum Leuchten bringen«, sagt Gabi Kohlhas, Vorstandsmitglied der Stiftung WeltKinderLachen®. Dieses Engagement und den Einsatz unterstützt INES IT sehr gerne und ermöglicht mit der Spende unter anderem die Finanzierung von Mittagessen, Klassenfahrten, Therapien oder Bildungsangeboten.  

Alle weiteren Informationen zur Stiftung WeltKinderLachen® finden Sie auf der Website.

V.l.n.r. Willi Wiesenbauer, Christa Wiesenbauer, Gabi Kohlhas, Markus Spindler und Florian Wiesenbauer

Nach 20 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Office-Jobs habe ich mich mit fast 40 endlich getraut, mit einer Umschulung zum Fachinformatiker einen Karriereweg einzuschlagen, der mich insgeheim schon immer gereizt hatte. Als Frau in die IT gehen? Bei INES IT auf alle Fälle! 

INES IT hat mich von Anfang an begeistert. Als ich 2021 um einen Praktikumsplatz im Rahmen meiner Umschulung zum Fachinformatiker gebeten habe, erhielt ich sofort eine freundliche Rückmeldung mit der Bitte um meine Unterlagen.  

Schon nach dem ersten Vorstellungsgespräch, Corona-bedingt online abgehalten, wusste ich: Zu diesem Team will ich gehören. Meine Gesprächspartner achteten nämlich erst in zweiter Linie darauf, welche Kenntnisse ich bereits besitze – viel wichtiger war, wer ich bin. Mir wurde klar, dass INES IT Wert darauf legt, Mitarbeitende zu finden, die menschlich und charakterlich zur Firma passen. Umfangreiche Einweisungen, Lernmöglichkeiten und Weiterbildungsoptionen sind bei INES IT selbstverständlich, und allein das ist schon viel mehr, als so manche andere Firma bietet. Aber der Teamgeist und freundschaftliche Umgang untereinander, den ich ab Tag 1 bei INES IT erlebt habe, sucht seinesgleichen und ist meiner Meinung nach klar der Einstellung den neuen Mitarbeitenden gegenüber geschuldet. Jeder wird herzlich aufgenommen, mit einer kleinen Geschenktüte begrüßt und sofort als Teil der Firma behandelt.  

Während meines 6-monatigen Praktikums hat sich auch schnell eine andere Ankündigung aus dem Vorstellungsgespräch bewahrheitet: Eigenverantwortliches Handeln ist bei INES IT selbstverständlich. Meine Kollegen und auch meine Vorgesetzten waren nicht nur bei jeder Frage sehr hilfsbereit, sondern haben mir auch den Freiraum gegeben, selbst Themen zu recherchieren, und mir die Verantwortung überlassen, eigene Lösungen zu finden und für mein Praktikumsprojekt umzusetzen.  

Das Projekt für meine Umschulung zum Fachinformatiker war ein spannendes Thema: Ich sollte eine App erstellen, mit der die Firmenwägen von INES IT für die Mitarbeiter reserviert werden können. Dafür habe ich mit Microsofts „PowerApps“-Baukasten eine Lösung gebaut, die in Zukunft auf den Handys der Mitarbeiter und im Teams laufen kann. Ich durfte im Homeoffice arbeiten, wo ich mich dank regelmäßiger Feedback-Besprechungen in Teams nie einsam gefühlt habe. Nicht nur meine Vorgesetzten, sondern auch die IHK selbst scheint am Ende mit meinem Ergebnis zufrieden gewesen zu sein, denn die Projektdokumentation, ein Teil meiner Abschlussprüfung, wurde mit der vollen Punktzahl bewertet.  

Bei all der Wertschätzung bleibt aber auch der Spaß nicht auf der Strecke: So wurde zum Beispiel die wegen Corona zunächst nur online abgehaltene Weihnachtsfeier mitten im Sommer nachgeholt, völlig selbstverständlich mit Weihnachtsdeko auf dem Tisch und Sternen auf der Speisekarte. Ich hoffe, ich werde nie den Moment vergessen, als in einem vollbesetzen Biergarten bei fast 30 Grad ein fröhliches „Oh Tannenbaum“ erklang. 

Nach so vielen guten Erfahrungen war es eine besonders große Freude für mich, als ich erfahren habe, dass ich nach Abschluss meiner Umschulung zum Fachinformatiker fest ins Team übernommen werde. So bin ich nun seit bald einem Jahr bei INES IT und immer noch jeden Tag sehr froh darüber, dass diese Firma und ich uns füreinander entschieden haben.  

Josef Axthammer, von uns auch liebevoll Seppi genannt, hat im Jahr 2011 als IT-Consultant bei INES IT gestartet. Bei mittlerweile 11 Jahren Betriebszugehörigkeit hat sich natürlich auch der Tätigkeitsbereich erweitert. So hat Seppi sich im Laufe der Jahre auf den Bereich Informationssicherheit spezialisiert und unter anderem die Zertifizierung zum internen und externen Informationssicherheitsbeauftragten erlangt. Vor kurzem hat Seppi nun auch die Prüfung zum zertifizierten CISIS12 Berater erfolgreich abgeschlossen – was wir natürlich gerne zum Anlass für ein kleines Interview nehmen.

Lieber Seppi, erstmal herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Was hat Dich dazu motiviert CISIS12 Berater zu werden?

„Als geprüfter und zertifizierter CISIS12-Berater ist man berechtigt, Unternehmen aktiv bei der Einführung und Umsetzung von CISIS12 als ISMS zu beraten und zu begleiten. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Bedrohungslage wird ein Informationssicherheits-Managementsystem, auch ISMS genannt, für Unternehmen zur Pflicht – zum eigenen Schutz vor Cyberangriffen. Dieses Bewusstsein möchten wir natürlich auch bei unseren Kunden schaffen und haben schnell gemerkt, dass das Interesse an einem geeigneten ISMS immer größer wird. Da es sich bei unserem Kundenstamm überwiegend um KMU und Kommunen handelt, tendieren viele Interessenten zum Standard CISIS12 als Einstieg in die Informationssicherheit. Da hiermit auch intern der Bedarf gestiegen ist, habe ich mich dazu entschlossen, meine Kollegen zu unterstützen und die Weiterbildung zum CISIS12 Berater zu machen. Möchte man sich im Bereich der Informationssicherheit weiterentwickeln, so ist die Zertifizierung meiner Meinung nach eine sinnvolle Weiterbildungsmöglichkeit.“

Wie kann man sich das vorstellen? Was genau macht ein CISIS12 Berater in der Praxis?

*Lacht* „Tja, da ich die Schulung im August erst abgeschlossen habe, kann ich aktuell noch nicht von meiner eigenen Praxiserfahrung berichten. Grundsätzlich ist es allerdings so, dass man als CISIS12 Berater Schritt für Schritt beim Aufbau eines nach CISIS12 zertifizierbaren Management-Systems unterstützt. Dabei begleitet man die Einführung und die Umsetzung ganz nach den individuellen Bedarfen des Kunden und unterstützt mit Mustern und der eigenen Erfahrung. Wir stehen als Partner zur Seite und befähigen den Kunden letztlich dazu, dass dieser das System eigenständig betreiben und weiterentwickeln kann. Das Ganze ist ein lebender Prozess, der kontinuierlich gepflegt werden muss – und wir sorgen dafür, dass der Kunde die dafür notwendigen Hilfsmittel hat.“

Erzähl uns doch ein bisschen mehr über die Zertifizierung selbst: Wie lief die Weiterbildung zum CISIS12 Berater ab – online oder offline?

„Bei der Weiterbildung handelt es sich um eine verpflichtende 4-Tages-Schulung jeweils von 09.00-18.00 Uhr. Die Schulung findet normalerweise als Präsenzveranstaltung vor Ort statt, war aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr allerdings noch online – was meiner Meinung nach nicht weiter schlimm war. Man hatte trotz allem immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und fühlte sich mindestens genauso gut auf die abschließende Prüfung vorbereitet.“

Interessant. Dann schafft man die Zertifizierung also in einer Arbeitswoche?

„Das kann man so pauschal nicht sagen. Es kommt ganz auf den eigenen Wissensstand an und darauf, wie viel Zeit man sich letztlich für die Lernphase nimmt. Hat man bereits gute Vorkenntnisse im Bereich ISMS und CISIS12, fällt einem das Lernen jedenfalls leichter.”

Kann denn jeder einfach so CISIS12 Berater werden?

„So einfach ist das tatsächlich nicht. Man muss gewisse Voraussetzungen erfüllen, um nach erfolgreicher Prüfung ein Beraterzertifikat zu erhalten und CISIS12 damit als Dienstleistung anbieten zu können. So muss man zum Beispiel bei einer Beraterfirma angestellt sein und mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung im Bereich IT und davon mindestens 4 Jahre im Bereich Informationssicherheit haben oder als ISO 27001 Auditor zertifiziert sein. Erfüllt man die Voraussetzungen nicht, darf man zwar an der Prüfung teilnehmen, erhält dann jedoch nur ein Prüfungszertifikat.“

Seppi, in Deiner Zeit bei INES IT hast du ja bereits einige Schulungen und Weiterbildungen gemacht. Du bist unter anderem auch CISO für ISO 27001 und hast im Team den Aufbau unseres eigenen ISO27001 betreut. Strebst Du noch weitere Zertifizierungen oder Weiterbildungen an?

„Tatsächlich habe ich aktuell noch keine weitere Schulung in Planung, bin mir jedoch sicher, dass die Weiterbildung zum CISIS12 Berater nicht meine Letzte gewesen ist. Im Bereich Informationssicherheit darf man es sich nicht erlauben, stehen zu bleiben. Man muss sich ständig an die aktuellen Gegebenheiten anpassen und dementsprechend auch immer wieder Neues dazulernen. In der Hinsicht schätze ich es sehr, dass INES IT Wert auf die Weiterentwicklung eines jeden Einzelnen legt und man durch entsprechende Schulungen gefördert und gefordert wird. Ich bin schon gespannt darauf, welche Herausforderung als Nächstes auf mich wartet.“

Herzlichen Dank für das Interview und dafür, dass Du uns einen kleinen Einblick in die Weiterbildung zum CISIS12 Berater gegeben hast. Wir wünschen Dir noch viel Erfolg bei allen weiteren Projekten!

Hallo Walter, Du absolvierst derzeit bei uns Dein Praktikum für die Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Was hast du davor gemacht?

Walter: Ich war 25 jahrelang professioneller Musiker und Gitarrist in der Band STARMIX. Bevor ich als Musiker selbstständig wurde, habe ich ein Musikstudium absolviert. 

Für einen beruflichen Neuanfang gibt es viele Gründe. Wieso hast Du Dich für eine Umschulung entschieden? 

Walter: Vollzeit-Musiker zu sein ist auch mit viel Reisen und Stress verbunden. Mir war in den letzten Jahren schon bewusst, dass ich das nicht bis in die Rente mache. Dann kam Corona und hat mir den letzten Stupser gegeben, so dass ich mich entschieden habe, eine Umschulung zu beginnen.

Wie kam es dann dazu, dass Du Dich für die Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration entschieden hast? 

Walter: Das war ziemlich schnell klar. Ich wollte etwas machen, für das ich mich auch privat begeistere. Ich habe schon immer eine IT Affinität und im privaten Umfeld die Router konfiguriert und Computer repariert. Meine erste Bewerbung ging dann an INES IT und die war dann auch gleich erfolgreich 🙂

Wie war es denn nach 25 Jahren plötzlich wieder die Schulbank zu drücken? 

Walter: Tricky. Es ist eine sehr lernintensive Umschulung. Eine besondere Herausforderung war es, dass der Unterricht nur online stattfindet. Außerdem hatte ich das erste Mal nach 25 Jahren wieder einen geregelten Tagesablauf, der um 8 Uhr begann und um kurz nach 16 Uhr endete.

Du hattest ja zu Beginn ein Jahr Vollzeit Schule. Nun hast du im vergangenen halben Jahr bei Deinem Praktikum einen Einblick in die Praxis bekommen. Was gefällt Dir am besten?

Walter: Ich mag den Kundenkontakt mit unseren mittelständischen Unternehmen sehr. Spannend finde ich vor allem die Konfiguration und Administration von Server-Landschaften.

Du schreibst gerade Deine Projektarbeit. Um was geht es denn?

Walter: Bei einem Kunden tauschen wir im laufenden Betrieb einen Server aus, auf dem etliche Hyper-V’s laufen. Dabei habe ich zum Beispiel auch mehrere Server miteinander verglichen und einen Server mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis ausgewählt. Die besondere Herausforderung ist jedoch, alles optimal zu planen, so dass der Austausch im laufenden Betrieb auch reibungslos funktioniert. Bei dem Projekt arbeite ich in enger Abstimmung mit meinem Teamleiter Sebastian zusammen, der mich dabei auch perfekt unterstützt. 

Walter Fischer am Arbeitsplatz während seines Praktikums als Fachinformatiker für Systemintegration
Walter arbeitet gerade an seinem Arbeitsplatz an seiner Projektarbeit. 

Was gefällt Dir bei uns? 

Walter: Die Kollegen sind einfach alle super – ein junges, dynamisches Team. Das ist lässig. Daher freue ich mich auch sehr, dass ich nach meiner erfolgreichen absolvierten Umschulung im Sommer fest ins Team übernommen werde 🙂 Wie sagt man so schön „Eine Tür geht zu, eine andere Tür geht auf“. Ich bin glücklich, dass es sich so entwickelt hat und für mich steht fest – auch wenn uns wieder mehr Feiern möglich sind – die IT wird die neue Hauptrolle in meinem Leben spielen.

Danke Walter! Es war total spannend, einen Einblick in Deine Geschichte zu bekommen und wir freuen uns, dass Du auch in Zukunft ein Bestandteil unseres Teams bleibst. 😊

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