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BSI warnt vor dem Einsatz von Kaspersky-Virenschutzprodukten

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt nach §7 BSI-Gesetz vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky.

Hintergrund sind die weitreichenden Systemberechtigungen, die einer Virenschutzlösung eingeräumt werden müssen. Unter anderem sind für erweiterte Prüfungen in echtzeitfähigen Clouddiensten und für Aktualisierungen verschlüsselte und damit nicht prüfbare Verbindungen zu Servern des Herstellers notwendig.

Auf Grundlage der aktuellen militärischen und/oder nachrichtendienstlichen Kräfte in Russland besteht laut BSI ein gesteigertes Risiko, dass russische IT Dienstleister selbst offensive Operationen durchführen könnten, gegen ihren Willen zu einem Angriff gezwungen werden oder selbst Opfer eines Cyber-Angriffs staatlicher Stellen werden und damit indirekt Angriffe auf Kundensysteme ermöglichen.

Die Warnung bezieht sich insbesondere auf strategische Ziele. Abgestuft ist damit zu rechnen, dass Einrichtungen des Staates, der kritischen Infrastrukturen, Unternehmen im besonderen öffentlichen Interesse, des produzierenden Gewerbes sowie wichtiger gesellschaftlicher Bereiche betroffen sein können.

Das BSI bietet die Möglichkeit einer Beratung. Da sich der überwiegende Teil der BSI-Beschäftigten im Homeoffice befindet, wird eine Kontaktaufnahme per E-Mail empfohlen. E-Mail an bsi@bsi.bund.de oder telefonisch 0800 274 1000.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen oder bei der Einführung einer neuen Antiviren-Software zur Verfügung. Falls Sie auf eine neue Antiviren-Software umsteigen möchten, möchten wir Ihnen einen Virenschutz mit EDR ans Herz legen - warum erfahren Sie hier.

Zur Pressemitteilung des BSI

Zum FAQ zur Warnung vor Kaspersky Virenschutzsoftware des BSI

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