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Hand bei der Nutzung des Laptops mit KI-Grafiken
25. Februar 2026

KI-Nutzung ohne Leitplanken kann Vertrauen kosten

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Ein fehlerhafter Beitrag im ZDF-Format „heute journal“ hat eine breite Debatte über den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Journalismus ausgelöst. In einem Bericht über ICE-Abschiebungen wurden KI-generierte Sequenzen ohne Kennzeichnungen ausgestrahlt. Zudem kam Archivmaterial aus dem Jahr 2022 ohne ausreichende Einordnung zum Einsatz.

Nachdem Zuschauer auf das sichtbare Wasserzeichen des KI-Tools Sora aufmerksam machten, wurde der Beitrag zunächst verteidigt, später überarbeitet und schließlich vollständig aus der Mediathek entfernt. Eine offizielle Entschuldigung folgte.

Dieser Vorfall ist jedoch nur das Symptom einer tieferliegenden Herausforderung: Wie bändigen wir eine Technologie, die schneller wächst als unsere Regelwerke? Es führt uns drastisch vor Augen: KI-Nutzung ohne Leitplanken wird zum Brandbeschleuniger für Vertrauensverlust und kann zum existentiellen Risiko für die Reputation werden.

Verantwortung für Inhalte wird zur Kernaufgabe

Der Fall macht auch schmerzhaft deutlich: Der Umgang mit KI ist keine technische Randnotiz, sondern eine strategische und ethische Führungsaufgabe. In Zeiten von Deepfakes und digitaler Desinformation müssen bestimmte Standards konsequent angewendet und kontrolliert werden.

Fehler sind in Innovationsprozessen menschlich, doch entscheidend ist der transparente und konsistente Umgang damit. Die widersprüchliche Kommunikation des Senders verstärkte die Kritik und schadete der Glaubwürdigkeit stärker als der ursprüngliche Patzer selbst.

Klare Leitlinien für den KI-Einsatz als Pflicht

Dieser Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit, dass der Einsatz von KI-generierten Inhalten immer deutlich und transparent gekennzeichnet werden sollte, um das Vertrauen zu wahren.

Eine Infrastruktur der Sorgfalt benötigt:

  • Verbindliche Richtlinien: Klare ethische Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI-Tools.
  • Mehrstufige Qualitätskontrollen: Ein „Vier-Augen-Prinzip“, das speziell auf digitale Artefakte und KI-Spuren geschult ist.
  • Fortlaufende Sensibilisierung: Regelmäßige Schulungen der Mitarbeitenden zu Deepfakes und Desinformation sind kein „Nice-to-have“, sondern Voraussetzung für die Handlungssicherheit in der modernen Arbeitswelt.

Fazit: Verantwortung lässt sich nicht delegieren

Künstliche Intelligenz bietet faszinierende Möglichkeiten, doch sie entbindet nicht von der Pflicht zur Sorgfalt. Hinter jedem generierten Video, Bild oder Text muss am Ende ein Mensch stehen, der die Verantwortung für die Richtigkeit übernimmt. Wir sind überzeugt: Ein erfolgreicher Umgang mit KI braucht technologische Offenheit, aber ebenso klare Regeln, konsequente Prüfungen und absolute Transparenz.

Damit auch Ihr Unternehmen diesen Spagat sicher meistert, unterstützen wir Sie mit maßgeschneiderten Schulungen. Wir helfen Ihnen dabei, das Thema KI rechtssicher, ethisch fundiert und dennoch pragmatisch in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren - für Fortschritt ohne Reputationsverlust.

Wir unterstützen Sie dabei, den Einsatz von KI im Unternehmen klar und sicher zu regeln 

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